Die Entdeckung der Gasteiner Quellen im 7. Jahrhundert
wird zwei Jägern zugeschrieben, die einem weidwund geschossenen
Hirsch nachjagten, und ihn an einem dampfenden Wasser wieder fanden,
wo krankes Getier seine Wunden pflegte.
Untersuchungen des Forschungsinstitutes "Gastein-Tauernregion" haben ergeben,
dass das Niederschlagswasser im Bereich des Graukogels und Hüttenkogels
in ca. 1800 m Seehöhe versickert, in eine Tiefe von 2000 m absinkt, sich
in der Tiefe erwärmt und wieder in ca. 1000 m Seehöhe im Bereich des Badberges
aus 18 verschiedenen Quellen zutage tritt.
Das Thermalwasser ist schwach mineralisiert, radonhältig und verfügt über eine
Temperatur von 44 - 47 Grad C.
Radon wird über die Haut- und Atemwege in den Körper aufgenommen und ist nach einigen
Stunden zur Gänze ausgeschieden. Es regt den Zellstoffwechsel an, fördert die
Reparaturleistung der Zellen und erzeugt schmerzstillende Stoffe im Körper.
Grundlagen und Wirkung der Kurmittel stehen unter laufender Kontrolle durch das
Forschungsinstitut "Gasteiner Tauernregion". |