Die Heilkraft der Gasteiner Thermalquellen ist einzigartig.
Seit Jahrhunderten kommen Gäste aus aller Welt hierher zur Kur
und schöpfen
neue Energie für Körper, Geist und Seele.
 |
Schon im Mittelalter verbreitete sich die Kunde von der Heilkraft der Gasteiner
Thermen.
Trotz der damalig primitiven Bademöglich-
keiten und Unterkünfte
nahmen Fürsten und hohe Herren geistlichen Standes weite und beschwerliche
Reisen zu den Thermalquellen auf sich.
Das Thermalwasser wurde in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den
Gasthäusern geleitet, später in hölzernen Brunnenrohren. |
Damals waren Badeanlagen Gemeinschaftsbäder, in denen sich die
Badegäste mit Frühstück und Brettspielen die Zeit vertrieben. Für die
erfolgreiche Badekuren des Mittelalters waren lange Badezeiten und
auch die allgemein übliche lange Kurdauer von sechs Wochen erforderlich.
Zahlreiche illustre Gäste wie Kaiser Franz Josef I. und seine Gemahlin Kaiserin Elisabeht, Fürst Bismarck, Grillparzer, Schubert, Schopenhauer und viele andere verschafften dem Gasteiner Heilbad den Ruf eines modernen Weltbades. |